MeinZiel23: Ich will die Software Craftsmanship Bewegung als Rahmen fürs Lernen verstehen.

“We care, we share, we practice, we learn” – das war der mich zuletzt anregende Titel des Podcasts mit Jürgen Latteyer. Das erste Erstaunen über die Software Craftsmanship Bewegung hatte ich schon 2019 im Gespräch mit Andreas Fischer, auch bei der DATEV. Software-Entwicklung ist eigentlich ein Handwerk, heißt es dort. Wenn man sich dann noch an den alten Handwerkszünften orientiert, dann steht das voneinander Lernen beim gemeinsamen Arbeiten im Fokus. Klar, die alten Dombauhütten haben ganz sicher keine Seminare angeboten. Hier war Arbeiten und Lernen noch nicht getrennt.

Und dennoch ziehen sich die SW Craftsman ab und zu zu sogenannten “Code Retreats” zurück, die ausschließlich dem gemeinsamen Lernen dienen. Das beschreibt Jürgen Latteyer im Interview oben: “Gebt den Leuten Zeit zum Üben, sonst üben sie in der Praxis – und dann wir es meistens sch…e!”

Es geht dort also um die fachliche Entwicklung der Software-Entwickler. Und die machen da offenbar weitgehend freiwillig mit. Da gibt es weltweite Communities und in Deutschland sogar “Softwerkskammern” in Anspielung auf die “Handwerkskammern”. Nur scheint mir, dass die Softwerkskammern das Lernen wirkungsvoller gestalten.

In meinem -Projekt will ich erfahren

  • Was ist die Software Craftsmanship Bewegung? Wie ist sie entstanden?
  • Welche Werte werden in der Bewegung gelebt?
  • Welche Rahmen werden dort fürs Lernen gesetzt?
  • Wen spricht die Bewegung an? Wer engagiert sich dafür?

Natürlich steht für mich auch die Frage dahinter: Was können wir von der Software Craftsmanship Bewegung lernen?

Geplantes Vorgehen:

Wieder will ich versuchen, die wichtigsten Infos aus Podcasts zu ziehen. Ergänzend will ich öffentlich zugängliche Informationen nutzen, die man verlinken kann, damit sie auch Andere ohne Bezahlschranke nutzen können.

Zeitraum: 30.1. bis 30.4.2023.

Wenn jemand gemeinsam mit mir daran arbeiten will, würde ich mich freuen!

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